Die Prüfung beginnt meist mit drei kurzen Fragen zur Fahrzeugtechnik bzw. Fahrzeugsicherheit. Das Ziel? Sicherstellen, dass du die wichtigsten Funktionen deines Autos kennst.
Auf dieser Seite findest du alles Wichtige rund um die Technik deines Fahrschulautos – kompakt und einfach erklärt.
Der Prüfer kann dich bitten, die Motorhaube zu öffnen (den Hebel dafür findest du links von deinem Fuß, wenn du auf dem Fahrersitz sitzt). Hier geht es vor allem darum, dass du die wichtigsten Betriebsflüssigkeiten benennen und prüfen kannst.

Handbremse min. 3 Rasten anziehen bzw. Feststellbremse hochziehen und halten. Jetzt versuchen loszufahren. Geht nicht? Dann ist alles okay!
Betriebsbremse (Fußbremse) Im Stand kann die Bremse getestet werden indem man das Bremspedal 3 Mal tritt. Dabei muss nach ca. 1/3 Pedalweg ein Druckpunkt spürbar sein. Wenn Sie sich ganz durchtreten lässt ist etwas nicht in Ordnung. Weitere Möglichkeit, kurz
anfahren und dann eine kurze Bremsprobe machen ( Rückwärtigen Verkehr
beachten )
Handbremse anziehen und Leerlauf einlegen. Aussteigen und mit der rechten Hand
durch das offene Fenster oder bei geöffneter Tür das Lenkrad 2 Finger breit
bewegen und dabei auf das Rad schauen ob es sich bei Bewegung des Lenkrades
auch ziemlich schnell mitbewegt. Wenn nicht, dann ist das Spiel zu groß bzw. die
Lenkung defekt.
Das Lenkradschloss verriegelt sich bei unseren Fahrzeugen automatisch, sobald du das Fahrzeug abgeschaltet hast du die Fahrertür öffnest. Du hörst ein leises Surren und wenn du jetzt am Lenkrad versuchst zu drehen, wirst du merken, das es verriegelt ist. Drückst du den Start/Stop Knopf schaltet sich die Zündung ein und das Lenkradschloss wird wieder entriegelt.
Mittig im unteren Bereich des Lenkrads findest du das Symbol für die Hupe (direkt über dem Wort AIRBAG)

Bei unseren Hyundai´s bedienst du das Licht direkt am linken Hebel (Blinkelheber). In anderen Fahrzeugen gibt es oft einen Drehschalter links unten vom Lenkrad. Aber keine Sorge: Auch wenn der Schalter woanders sitzt – die Symbole und Farben sind bei fast allen Autos weltweit genau gleich!

In der Schalterstellung “AUTO” schaltet der Lichtsensor das Abblendlicht bei Dunkelheit oder zum Beispiel im Tunnel selbstständig ein.
Die Gefahr: Der Sensor erkennt keinen Nebel, Regen oder Schneefall. Er misst nur die Helligkeit. Falls notwendig, das Abblendlicht manuell einschalten!
Du schaltest den Lichtsensor ein, indem du den Drehschalter auf die erste Stufe stellst.
Das Standlicht verwendest du zum Beleuchten eines haltenden oder parkenden Fahrzeugs im Dunkeln oder bei schlechter Sicht, wenn das Fahrzeug nicht deutlich aus 50 Meter Entfernung erkennbar ist. Damit darf nicht gefahren werden.
Du schaltest das Standlicht ein, indem du den Drehschalter auf die zweite Stufe stellst.
Das Abblendlicht schaltet man ein bei Dämmerung, Dunkelheit, schlechten Sichtverhältnissen (Regen, Schnee, Nebel) oder am Tag wenn es die Sicht erfordert (z.B. im Tunnel, Alleen)
Du schaltest das Abblendlicht ein, indem du den Drehschalter auf die dritte Stufe stellst.
Mit Fernlicht darf nur gefahren werden, sofern kein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer oder Vorausfahrender geblendet wird und keine durchgängige Straßenbeleuchtung vorhanden ist.
Du schaltest das Fernlicht ein, indem den Blinkelhebel nach vorne drückst (bei manchen Fahrzeugen musst du den Hebel zu dir ziehen).
Die Nebelscheinwerfer darfst du bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen einschalten. Nicht alle Fahrzeuge sind serienmäßig mit Nebelscheinwerfern ausgerüstet.
Du schaltest die Nebelscheinwerfer über den Kippschalter (auf dem Bild bei der gelben 2) ein, indem du diesen nach oben bewegst. Zum Ausschalten wieder nach oben kippen.
Die Nebelschlussleuchte hat mehrfach helleres Licht als die normalen Schlussleuchten und blendet bei falscher Nutzung andere Verkehrsteilnehmer erheblich!
Sie darf nur eingeschaltet werden bei Sichtweiten unter 50 Meter durch Nebel. Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte darf höchstens 50 km/h schnell gefahren werden.
Nachdem im Innenraum alles passt, werfen wir einen Blick auf den äußeren Zustand des Autos. Hier wird geprüft, ob das Fahrzeug verkehrssicher ist.
Ein kurzes Umrunden des Wagens gibt dir Sicherheit: Sind die Reifen okay? Funktionieren alle Lichter? Sind die Scheiben sauber? In diesem Abschnitt erfährst du, worauf du beim Rundgang besonders achten musst und welche Fragen auf dich zu kommen können.
Gesetzliche Mindestprofiltiefe: Die Reifen müssen auf der gesamten Lauffläche mindestens 1,6 mm Profil haben. An jedem Reifen findest du eine Reifenverschleißanzeige (TWI) Kleine Stege im Profil zeigen dir die Mindestprofiltiefe an.
Es wird aber empfohlen Sommerreifen bereits bei 3 mm und Winterreifen bei 4 mm Restprofil zu wechseln, um bei Regen sicher unterwegs zu sein.
Beim Umrunden des Fahrzeugs auf Risse, Beulen in der Seitenwand des Reifens oder eingefahrene Gegenstände wie Nägel achten.
Wo stehen die Werte? Bei Hyundai findest du den Aufkleber mit den richtigen Druckwerten an der B-Säule auf der Fahrerseite (Tür öffnen und am Rahmen schauen) Die Werte können auch im Tankdeckel stehen.
Wann prüfen? Am besten prüfen, wenn die Reifen noch kalt sind.
Beladung beachten: Daran denken, dass der Druck höher sein muss, wenn das Auto voll beladen ist (z. B. Fahrt in den Urlaub)
An der Seite des Reifens findest du Zahlen wie z.B. 215/55 R17
Bedeutung: Diese geben die Breite, das Verhältnis von Höhe zu Breite und die Felgengröße an.
DOT-Nummer: Die vierstellige Zahl z. B. 1223 verrät das Alter. Die ersten zwei Ziffern sind die Wochen, die letzten zwei das Jahr. Bei 1223 also Woche 12 im Jahr 2023
Jetzt geht es nicht um das Einschalten der Beleuchtung, sondern um den Zustand.
Sauberkeit: Alle Scheiben (Front, Seiten, Heck) und die Außenspiegel müssen sauber sein, um eine gute Rundumsicht zu garantieren.
Beschädigungen: Achte auf Steinschläge oder Risse im Sichtfeld der Frontscheibe.